Konrad-Adenauer-Schule
Offenburg

Kinder, die vom Schulbesuch zurückgestellt wurden, besuchen die Grundschulförderklasse. Nach einem Jahr in der Grundschulförderklasse soll durch gezielte und kindgerechte Förderung der Besuch der 1. Klasse in der Grundschule ermöglicht werden.

Mögliche Gründe für eine Zurückstellung sind:

  • Sprachprobleme
  • Geringes Selbstbewusstsein und Selbstständigkeit
  • Allgemeine Entwicklungsverzögerungen
  • Abwehr von Anforderungen, Motivationsprobleme, geringes Neugierverhalten
  • Geringe Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit     
  • Grob- und feinmotorische Probleme

   


Die Grundschulförderklasse an der Konrad-Adenauer-Schule umfasst ein relativ weites Einzugsgebiet. Im Süden reicht es bis Elgersweier und Zunsweier, im Westen bis Schuttertal und Griesheim und im Norden bis Weier und Willstätt. Dazu kommen auch Kinder aus der Kernstadt und natürlich aus den eigentlichen Einzugs-gebieten Uffhofen und Stegermatt. Kinder aus den letztgenannten Stadtteilen kommen zu Fuß in die Schule, die anderen Schüler/innen werden mit Sammeltaxen zum Unterricht gebracht. Der Unterricht beginnt und endet daher, abhängig von den Fahrzeiten der Taxiunternehmen, für die „Bus-Kinder“ und „Laufkinder“ zeitversetzt, so dass die Gruppenstärke sich dadurch zeitweise verringert. Die Beförderung der Kinder übernimmt der Ortenaukreis für Eltern kostenfrei, wenn sie weiter als 2 km von der Schule entfernt wohnen.                                                                                                                                                                   

 


Betreuungszeiten der Grundschulförderklasse

Montag und Freitag:                                 8 – 13 Uhr

Dienstag, Mittwoch, Donnerstag:         8 – 12 Uhr




Der Stundenplan richtet sich nach dem individuellen Förderbedarf. Die Beschulung der Kinder im Klassenverband übernimmt eine ausgebildete Fachkraft, während Unterricht für Teilgruppen bzw. Förderunterricht von Grundschul- lehrerinnen unserer Schule („Kooperationslehrerinnen“) durchgeführt wird. Zudem arbeitet zwei Mal wöchentlich eine Sprachheilpädagogin mit einigen Kindern. Eine enge Zusammenarbeit erfolgt mit der Beratungsstelle des Sonderpädagogischen Dienstes. Regelmäßig finden Einzelgespräche mit Eltern statt.

Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit sind:

  • Sprache und Lernen
  • Soziales Lernen
  • Förderung der Selbständigkeit und des Selbstbewusstseins
  • Förderung der Wahrnehmung und Denkfähigkeit
  • Schulung der Feinmotorik
  • Rhythmisch-musikalische Erziehung
  • Bewegungserziehung
  • Natur und Umwelt